kostenlose Gutachtenerstellung für Verkäufer
030 / 20 84 80 19 0

Gutachten für das Finanzamt

bedarfswertgutachten

objektunterlagen-behoerden

sachverstaendigenwesen

modellhaus-lupe

Baurecht

modellhaus-stehtoskop

bedarfswertgutachten

Steuerliche Bewertung von Immobilien

Wir beraten Sie gerne und umfassend bei der steuerlichen Bewertung von Transaktionen und Erbschaften im Immobilienbereich. Wir überprüfen insbesondere von den Finanzämtern festgestellte Werte und belegen bzw. widerlegen durch Erstellung eines Gutachtens den von den Finanzbehörden oftmals überschlägig und zu hoch geschätzten Grundbesitzwert einer Immobilie. In vielen Fällen konnten wir bereits deutliche Einsparungen bei der Bemessung der Erbschaftssteuer für meine Kunden erreichen.
Dies liegt sehr häufig daran, dass die Finanzbehörden den Grundbesitzwert einer Immobilie im Falle einer Erbschaft “vom Schreibtisch aus” bestimmen und Besonderheiten des Einzelfalls nicht genügend berücksichtigen. Als Sachverständige müssen wir immer einen Ortstermin durchführen und und mit den tatsächlichen Gegebenheiten vertraut machen. Das Finanzamt bewertet nur anhand von Richtwerten.

Haben Sie eine Immobilie geerbt und einen zu hohen Steuerbescheid erhalten? Wir helfen Ihnen gerne weiter und erstellen ein Bedrafswertgutachten.

Es kommt sehr häufig vor, dass ein Steuerbescheid nach Vorlage eines durch mich erstellten Gutachtens massiv nach unten korrigiert wird.

Wie bewertet das Finanzamt überhaupt?

Umfangreiche Vorschriften regeln die erbschaftsteuerliche Bewertung des Endvermögens. Der Begriff “Endvermögen” ist mit dem Erbschaftsteuerreformgesetz neu eingeführt worden. Bewohnen die Kinder selbst die Wohnfläche, darf diese nicht mehr als 200m² betragen. Die Ermitllung der Wohnfläche richtet sich nach den Vorschriften der Wohnflächenverordnung (WoFIV).

Das Grundvermögen soll grundsätzlich mit dem Grundbesitzwert abhängig von der Grundstücksart bewertet werden. Die in Betracht kommenden und gängigen Bewertungsverfahren, nämlich das Vergleichswertverfahren, Ertragswertverfahren und das Sachwertverfahren, werden im Bewertungsgesetz (BewG) typisierend geregelt.

Beim Vergleichswertverfahren (für Wohnungseigentum) wird der gemeine Wert des Grundstückes vorrangig aus den von den Gutachterausschüssen mitgeteilten Vergleichspreisen (Kaufpreise) abgeleitet. Voraussetzung ist aber, dass es sich um weitgehend gleichartige Gebäude (gleiche Lage, Nutzung, Größe, Ausstattung, Zuschnitt und sonstige Beschaffenheit mit dem zu vergleichenden Grundstück) handelt.

Beim Sachwertverfahren werden die Neuherstelungskosten der Immobilie berechnet und anschließend durch eine Alterswertminderung das tatsächliche Baujahr berücksichtigt.

Das Ertragswertverfahren findet Anwendung für Mietwohngrundstücke sowie Geschäfts- und gemischt genutzte Grundstücke, für die sich auf dem Grundstücksmarkt eine übliche Miete feststellen lässt. Der Wert wird hierbei nach dem Ertrag (Miete), dem Bodenwert und dem Alter des Gebäudes berechnet.

Die Bewertung des Grundvermögens nach dem Sachwertverfahren ist für alle anderen Immobilien vorgesehen, für die kein Vergleichswert ermittelt werden kann bzw. die üblicherweise nicht zur Vermietung bestimmt sind. Hierbei wird der Verkehrswert nach den Herstellungskosten der baulichen und nichtbaulichen Anlagen sowie aus dem Bodenwert ermittelt.

Steuerberater, Finanzbeamte, Finanzrichter und wir als Gutachter werden sich mit Gutachten und Gegengutachten bei Erbschaften mit vermietetem Grundbesitz befassen.

Ein Beispiel ist die Klärung der Frage nach der Höhe des Bedarfswertes eines bestimmten Hauses. So wird der Wert zum Beispiel durch viele Faktoren, u.a. auch der technischen Bausubstanz beeinflusst. Es ist daher damit zu rechnen, dass sich im Laufe der Zeit in der Praxis bestimmte Bezugsgrößen herausbilden werden. In der Vergangenheit hat sich das Finanzamt an der Bewertung des örtlichen Gutachterausschusses orientiert.

Fazit

Die Besteuerung von Erbschaften ist im Hinblick auf Immobilien willkürlich bis aberwitzig. Der Ende 2008 “gefundene” politische Kompromiss zur Neufassung der Erbschaftsteuer führt dazu, dass eine merkwürdige Verschonungsregel geschaffen wurde. Wieso bleibt selbst genutztes Wohneigentum steuerfrei, und vermieteter Wohnraum jedoch nicht? Will der Gesetzgeber mit dieser Vorschrift “Mieter aussperren” oder die berufliche Mobilität von Erben einschränken? Sicher nicht.

TIPP

Haben Sie eine Immobilie geerbt und einen zu hohen Steuerbescheid erhalten? Wir helfen Ihnen gerne weiter und erstellen ein Bedarfswertgutachten.
Zudem erstellen wir für Ihre geerbte Immobilie – wenn Sie diese verkaufen möchten – kostenlos das erforderliche Gutachten für Sie!

Gerne beraten wir Sie gerne, welches Gutachten Sie im Einzelfall benötigen.
© 2011 - 2019 | Ritt Immobiliengutachter GmbH - Berlin